Im letzten Teil unserer Serie „Rechnungsvorschriften“ geben wir dir einen Überblick über vereinfachte Rechnungsvorschriften in Kleinbetragsrechnungen. Dabei kannst du, im Gegensatz zur „normalen Rechnung“, einige Vereinfachungen in Anspruch nehmen und sparst dir so etwas Arbeit. 

Übersicht

  1. Pflichten beim Ausstellen und Empfangen von Rechnungen 
  2. Pflichtangaben in Rechnungen 
  3. Pflichtangaben für Kleinbetragsrechnungen

 

Teil 3 – Pflichtangaben für Kleinbetragsrechnungen

Bei der Kleinbetragsrechnung musst du, im Gegensatz zur „normalen“ Rechnung, geringere Anforderungen erfüllen. Die Erleichterungen gelten aber nicht immer!

 

Generell ist eine Kleinbetragsrechnung eine Rechnung, welche einen Bruttobetrag von 250 Euro nicht überschreitet

 

Folgende Angaben sind in der Kleinbetragsrechnung zu erfüllen:

  • Den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift von dir 
  • Das Ausstellungsdatum. Office2go schlägt dir bei der Rechnungserstellung automatisch das aktuelle Datum vor.
  • Die Art (Bezeichnung) und Menge der von dir gelieferten Gegenstände oder der Umfang und die Art der von dir erbrachten Leistungen. 
  • Das Entgelt für die Lieferung oder Leistung, aufgeschlüsselt nach Steuersätzen. Ebenso ist es erforderlich, Angaben wie Skonto aufzuführen, sofern diese nicht bereits im Entgelt berücksichtigt sind. 
  • Den anzuwendenden Steuersatz, sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag. Durch die in Office2go genutzte Rechnungsvorlage wird dir diese Arbeit vollständig abgenommen und die Rechnung nach geltendem Recht erstellt. Solltest du Kleinunternehmer sein und keine Berechtigung zum Ausweis der Umsatzsteuer haben, so kannst du dies ebenfalls einfach beim Erstellen der Rechnung auswählen. 

 

Zusätzlich musst du beachten, dass Angaben wie z.B. „inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer“ nicht ausreichend sind. Werden in einer Rechnung Leistungen abgerechnet, welche verschiedenen Steuersätzen unterliegen, müssen für die verschiedenen Steuersätze unterliegenden Leistungen die jeweiligen Summen angegeben werden.

 

Die genannten Erleichterungen gelten nicht:

  • bei Reverse-Charge-Leistungen (§ 13b UStG)
  • beim grenzüberschreitenden Versandhandel (§ 3c UStG)
  • bei innergemeinschaftlichen Lieferungen (§ 6a UStG)

 

Was gilt es zusätzlich zu beachten?

Solltest du weitere Angaben auf der Rechnung machen, welche über die geforderten Angaben hinaus gehen (z.B. die Rechnungsadresse des Empfängers), dann sollten diese Angaben unbedingt vollständig und zutreffend sein, da sonst der Vorsteuerabzug gefährdet ist. 

 

Office2go erstellt dir die Rechnungen generell immer so, dass diese auch bei einem Bruttobetrag von unter 250 Euro mit Rechnungsadresse des Empfängers angegeben werden. Auch die weiteren Angaben entsprechen immer denen, wir bei einer „normalen“ Rechnung. Du brauchst dir deshalb keine Gedanken darüber zu machen, ob deine Rechnungen die gesetzlichen Anforderungen der Kleinbetragsrechnung erfüllen

 

Mit Office2go hast du Möglichkeit, völlig sicher und rechtskonform deine Rechnungen zu erstellen und zu versenden. Dabei ist es dir überlassen, ob du deine Rechnungen per Mail oder per Post versendest.

 

 

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